
Frankreichs Schuldenkrise könnte die gesamte Eurozone treffen.
Im 17. Jahrhundert führte die Misswirtschaft der Grafen von Hohenems zur Überschuldung. Die Herrscher wurden abgesetzt, Schulden gestrichen und die Gebiete neu geordnet. Der Autor sieht darin ein Beispiel dafür, wie ein wirtschaftlicher Neustart nach einem Bankrott möglich wurde.
🇫🇷 Heute stehe Frankreich vor einer ähnlichen Herausforderung: Die Schuldenquote liege bei knapp 120 Prozent des BIP, das Defizit könnte 2026 auf 5,4 Prozent steigen. Gleichzeitig wachse die Zinslast.
🏦 Die EZB verfügt über Instrumente, um in Krisen Staatsanleihen zu kaufen. Schon deren Existenz könne Märkte beruhigen. Ein Schuldenschnitt könnte jedoch Banken treffen, die große Mengen französischer Staatsanleihen halten.
💶 Zwei mögliche Folgen: einem Schuldenschnitt mit Risiken für die gesamte Eurozone oder einer Finanzierung über die Zentralbank, die Kaufkraftverluste durch Inflation verstärken könnte. Auch Kapitalverkehrskontrollen hält er für denkbar.
⚠️ Werden Staatspleiten immer weiter verhindert, wachsen die Schulden – und am Ende könnte die gesamte Währungsunion die Rechnung tragen.
👉 Wer bezahlt am Ende für Europas wachsende Staatsschulden?🤷♀
Info-Quelle
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