Es gibt Dinge im Leben, die wir festhalten, lange nachdem sie aufgehört haben, uns gutzutun.
Eine Hoffnung.
Eine Vorstellung.
Einen Menschen.
Die Frage, warum etwas anders gekommen ist, als wir es uns gewünscht haben.
Wir halten fest, weil Loslassen sich manchmal wie Verlieren anfühlt.
Doch vielleicht ist es genau andersherum:
Vielleicht verlieren wir uns manchmal, während wir versuchen, etwas anderes nicht zu verlieren.
Loslassen bedeutet nicht,
dass etwas unwichtig war.
Es bedeutet nicht, dass wir vergessen, was wir geliebt haben.
Es bedeutet nur, dass wir aufhören, die Vergangenheit darum zu bitten, noch einmal anders zu werden.
Und darin liegt eine besondere Freiheit.
Denn Hände, die sich nicht mehr verkrampfen, können sich wieder öffnen.
Für eine neue Begegnung.
Für einen anderen Weg.
Für einen Gedanken, den wir vorher nicht denken konnten.
Vielleicht nimmt uns das Leben manchmal nicht etwas weg. Vielleicht schafft es Raum.
Und erst viel später erkennen wir, warum wir diesen Raum gebraucht haben.
Nicht alles, was du loslässt, ist verloren. Manches verwandelt sich in Erfahrung, manches in Dankbarkeit und manches in einen Teil von dir.
Du darfst zurückblicken
und trotzdem weitergehen.
Du darfst etwas vermissen
und trotzdem glücklich werden.
Du darfst dankbar für eine Geschichte sein, ohne in ihr wohnen zu bleiben.
Denn vielleicht ist Loslassen
am Ende nichts anderes,
als dem Leben wieder
beide Hände entgegenzustrecken und leise zu sagen:
Ich bin bereit für das,
was jetzt kommen möchte.
Dein Glücksstern-Funken
@Gedankenwolken










