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NICHTS ALS EIN LEBENSLANGES GERICHTSVERFAHREN?
Diese Beschreibung las ich neulich irgendwo und ich finde sie soo genial passend.
Wie oft verurteilen wir uns selbst? Wie oft habe ich mich schon von meinem Kopf verurteilen lassen und zugelassen, dass er all die vergangenen Erfahrungen und Programmierungen immer wieder auffährt wie die nächste Fuhre Müll! Als wären sie überhaupt jemals wahr gewesen!
Findest du dich selbst eigentlich sympathisch? Ganz ehrlich, wie viele Sterne würdest du dir geben? Ganze fünf Sterne? Ich bin da mittlerweile bei immerhin fast 4 Sternen angekommen ;-), schätze ich. Ok, es schwankt auch mal.
Aber ich weiß zumindest, dass ich ganze 5 Sterne und noch viel mehr bin. So wie du auch! Wir sind Leuchtsterne, ja manchmal oder noch gedimmt in ihrem Licht. Mit jedem unbewussten oder bewussten Gerichtsverfahren, dass wir gegen uns selbst auffahren, dimmen wir unser Licht. Wie fatal das doch ist!
Mich toll, ja sympathisch finden? Das ist schwierig, wenn im Hintergrund, unbemerkt und wie automatisch eine Stimme in mir sagt: Das hast du falsch gemacht. Das hättest du besser machen müssen!
Wie oft habe ich mich falsch gefühlt, weil ich etwas ausgesprochen habe, dass ich hinterher bereut habe? Wie oft habe ich auf etwas reagiert, dass mir hinterher peinlich in Erinnerung blieb? Wie oft habe ich es wieder nicht geschafft, mich so zu zeigen, wie ich mich zeigen wollte?
Da gibt es dieses Dauerschleife-Programm, tief versteckt irgendwo in unserem System, dass uns immer wieder das Gefühl gibt: Es ist noch nicht genug. Es ist noch nicht perfekt. Egal, wie sehr wir uns angestrengt haben.
Und genau das, was da immer und immer wieder passiert ist wie ein Gerichtsverfahren gegen uns selbst. Wir sabotieren uns ständig und wundern uns, dass wir nicht erfolgreicher, nicht glücklicher sein können und uns nichts Besseres erlauben dürfen.
Gerald Hüther nennt es einen Überlebensmodus. Jedes Mal, wenn wir gegen uns urteilen, stecken wir in diesem unliebsamen und kräfteraubenden Überlebensmodus fest.
Dabei haben wir keinen Grund, das zu tun, weil es gar nicht stimmt. Es ist nur unser innerer Richter, der versucht, seinen erlernten Richtspruch immer wieder gegen uns auszusprechen.
Mein Richtspruch lautete bis vor Kurzem noch: Ich bin nicht gut genug!
Weißt du, was ich gemacht habe? Ich habe ihm widersprochen, diesem inneren Richter und Kritiker. Ich habe ihn gefesselt, ihm einen Knebel in seinen Mund gesteckt und ihn ausgelacht.
Ich habe ihm gesagt: Deine Zeit hier ist abgelaufen, du kannst jetzt ausruhen. Dein Richtermaul halten.
Ich habe erkannt: Ich bin gut genug! Und ich kann es immer besser auch fühlen!
Welcher Richtspruch fällt dir gerade ein, den du in Dauerschleife kennst? Schreib es gerne in den Chat!
Ich bin ab jetzt kritisch gegenüber allen unliebsamen Äußerungen, die mir mein innerer Saboteur immer wieder aufs Brot schmieren will. Egal, wie richtig sich das anfühlen mag, in dem Moment.
Du auch?
Entschuldige dich nicht länger dafür, dass du da bist!
Ich freue mich, dass du da bist! Du machst einen Unterschied!
Den allergrößten Unterschied machst du in deinem persönlichen Leben. Du bist schließlich die Hauptfigur in deinem Lebensspiel!
Na, als wen würdest du dich jetzt gerne auf deiner Lebensbühne sehen? Ganz ohne deinem inneren Richter etwas beweisen zu müssen. Einfach, um dir selbst eine Freude zu machen mit dem, was dich ausmacht!
Erinnere dich: Dein Leben möchte mehr von dir sehen als dein Kopf denkt!
Ich umarme dich von Herzen
deine Olivia
💪Hol Dir Deine Macht zurück
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