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Spiritualität der Neuzeit

@neuzeit_spiritPublic Channel

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EspiritualidadeportuguêsBrasil

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Oct 20, 2026, 12:37 PM
Atualizado
Mar 28, 2026
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Channel Information

Channel Information
Channel NameSpiritualität der Neuzeit
Username@neuzeit_spirit
CategoryEspiritualidade
Languageportuguês
CountryBrasil
Membros2,270
Channel TypePublic Channel
Created28 de mar. de 2026
Last Updated20 de out. de 2026 • há 4 dias
StatusActive

Classificação

Classificação Global
#210004+180
Classificação por Idioma
#4625+6
Classificação por Categoria
#1321-2

Crescimento de Participantes

Total: 2.3K30 Days growth: -20.1%
09/2109/2610/0110/0610/1110/1610/20
Crescimento de Participantes - 30 Days
DateSubscribers
21:09:20262,272
22:09:20262,272
23:09:20262,272
24:09:20262,272
25:09:20262,280
26:09:20262,280
27:09:20262,280
28:09:20262,280
29:09:20262,280
30:09:20262,280
01:10:20262,280
02:10:20262,280
03:10:20262,280
04:10:20262,280
05:10:20262,280
06:10:20262,280
07:10:20262,280
08:10:20262,280
09:10:20262,280
10:10:20262,280
11:10:20262,280
12:10:20262,277
13:10:20262,277
14:10:20262,277
15:10:20262,277
16:10:20262,277
17:10:20262,277
18:10:20262,277
19:10:20262,277
20:10:20262,270
Crescimento de Participantes - Weekly
DateSubscribers
Week of 23:03:20262,204
Week of 30:03:20262,209
Week of 06:04:20262,216
Week of 13:04:20262,216
Week of 20:04:20262,212
Week of 27:04:20262,212
Week of 04:05:20262,212
Week of 11:05:20262,218
Week of 18:05:20262,218
Week of 25:05:20262,228
Week of 01:06:20262,228
Week of 08:06:20262,216
Week of 15:06:20262,216
Week of 22:06:20262,212
Week of 29:06:20262,212
Week of 06:07:20262,212
Week of 13:07:20262,254
Week of 20:07:20262,248
Week of 27:07:20262,250
Week of 03:08:20262,250
Week of 10:08:20262,267
Week of 17:08:20262,267
Week of 24:08:20262,269
Week of 31:08:20262,276
Week of 07:09:20262,276
Week of 14:09:20262,272
Week of 21:09:20262,280
Week of 28:09:20262,280
Week of 05:10:20262,280
Week of 12:10:20262,277
Week of 19:10:20262,270
Crescimento de Participantes - Monthly
DateSubscribers
March 20262,204
April 20262,212
May 20262,228
June 20262,212
July 20262,248
August 20262,269
September 20262,280
October 20262,270
Crescimento de Participantes - Yearly
DateSubscribers
20262,270

Últimos Posts

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Spiritualität der Neuzeit

22 de out. de 2026, 13:50

Photo1/2
Manchmal treffen sich zwei Menschen,
nicht um sich zu lieben,
sondern um sich wirklich zu begegnen.
Zwei Verwundete.
Und plötzlich färben sich alte Narben wieder rot.
Beide kennen das Ziehen hinter der Brust,
wenn Nähe zu nah wird.
Beide haben Mauern gebaut,
nicht aus Stolz,
sondern um zu überleben.
Und doch …
einer muss der Erste sein.
Darf zittern,
aber bleibt.
Hebt die Hand,
auch wenn sie früher leer zurückkam.
Sagt leise:
„Ich hab Angst.
Aber ich bleib.“
Denn Liebe beginnt nicht dort, wo es leicht ist.
Sondern dort, wo jemand trotz allem bleibt.
Trotz Zittern.
Trotz Erinnern.
Trotz dieser Stimme, die flüstert:
„Lauf, bevor es wieder weh tut.“
Vielleicht fällt die Mauer nicht mit einem Kuss.
Sondern Berührung für Berührung.
Mit jedem Blick, der nicht verletzt.
Mit jedem Wort, das sanft bleibt.
Mit jedem Schweigen, das einfach nur sein darf.
Und wenn es gelingt …
dann heilt nicht nur einer.
Dann finden zwei Verwundete ein Zuhause…
nicht hinter Mauern,
sondern in sich.



aus der Feder von mk.jenson

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Spiritualität der Neuzeit

21 de out. de 2026, 15:41

Video
Mal bist du zu laut.
Zu leise.
Zu viel — oder plötzlich zu wenig.

Zu direkt, dann wieder zu unsicher.
Zu stark, dann wieder zu weich.
Zu leidenschaftlich — oder angeblich zu zurückhaltend.

Zu emotional. Zu kühl.
Zu konsequent. Zu unentschlossen.

Und irgendwann fühlt es sich an, als wärst du nie einfach nur richtig, sondern ständig irgendwie „zu“.

Und genau dort beginnt diese leise Frage in dir zu wachsen:
Wie muss ich eigentlich sein, um dazuzugehören?
Um zu gefallen?
Um endlich „genug“ zu sein?

Aber hier ist die Wahrheit, die wir so oft vergessen:
' Du wirst es nie allen recht machen können.'

Nicht jedem Geschmack entsprechen.
Nicht in jede Erwartung passen.
Nicht in jedes Bild von „richtig“ hineinpassen.

Und das ist nicht dein Fehler.
Das ist einfach das Leben.

Denn Menschen sehen dich immer durch ihre eigenen Erfahrungen, Erwartungen und Unsicherheiten.

Doch während du versuchst, für alle passend zu sein, verlierst du vielleicht genau das, was dich eigentlich ausmacht: deine Lebendigkeit.

Und genau darum geht es wirklich.

Nicht darum, perfekt zu passen.
Sondern darum, echt zu bleiben.

Du darfst laut sein und trotzdem richtig.
Leise sein und trotzdem stark.
Zweifeln und trotzdem wertvoll sein.

Du solltest niemals weniger werden, um irgendwo hineinzupassen.

Das Einzige, was wirklich zählt, ist, dass du dir selbst treu bleibst und deine Lebendigkeit nicht verlierst.


Aus der Feder von SOULWRITER 🙏

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20 de out. de 2026, 13:14

Photo1/2
Ich hab’s ja gesacht...

Ein Gedanke über das tragikomische Talent, Menschen zu durchschauen.

Es gibt Sätze, die stinken nach Lebenserfahrung.
Nicht nach Weisheit, nicht nach Reife —
nach Lebenserfahrung.
Dieser muffige Mix aus „hab schon alles gesehen“ und „ich wollte es eigentlich nicht wissen“.

Der schlimmste von allen?
„Ich hab’s ja gesacht.“

Ich hasse ihn.
Ich hasse ihn so sehr, dass ich ihn innerlich auspeitschen möchte, jedes Mal, wenn er sich in meinem Kopf räuspert,
bereit, wieder Recht zu behalten.
Recht haben ist die ekelhafteste Form der Bestätigung:
Man bekommt sie nur dort,
wo man sie am wenigsten will.

Denn Menschen zu durchschauen ist heute keine Kunst mehr.
Es ist wie das Lesen einer Speisekarte, auf der seit 30 Jahren kein einziges Gericht ausgetauscht wurde.
Immer dieselben Zutaten, dieselben Ausreden, dieselben Gewohnheiten.
Nur die Preise steigen.

Der Mensch lernt laufen, reden, träumen —
und irgendwann lernt er dann, sich hinzusetzen und den Mund zu halten,
damit die Welt nicht merkt, wie wenig von seinem inneren Leuchten noch übrig ist.
Man nennt es „Erwachsensein“.
Ich nenne es:
Rückbau der Persönlichkeit aus Sicherheitsgründen.

Und wenn man dann, halb zerstört und halb abgeklärt, in diese Gesellschaft schaut, erkennt man schnell:
Dummheit hat Konjunktur.
Nicht aus Bosheit.
Sondern, weil man für Urteilskraft den Mut bräuchte, ein eigenes Gehirn zu benutzen —
und das ist vielen offenbar zu anstrengend geworden.
Man will Veränderung,
aber bitte so,
dass sie nicht stört.

So stehen wir also da:
Große Geister reden über Visionen.
Normale über Ereignisse.
Kleine über Menschen.
Und ich frage mich,
warum die Kleinsten am lautesten schreien.

Ich sitze inzwischen da mit meinem Kaffee —
die letzte Bastion des inneren Friedens —
und beobachte die Menschheit wie ein schlecht geschriebenes Theaterstück, das man nicht verlassen kann,
weil man ironischerweise ein Teil der Besetzung ist.

Und irgendwann, wenn der dritte Akt wieder einmal exakt so abläuft wie im ersten,
schleicht sich der Satz wieder an:
„Ich hab’s ja…“
Nein.
Halt.
Stopp.

Wenn ich diesen Satz denke,
bedeutet das nur eins:
Ich habe wieder einmal gesehen,
was kommen würde —
und war dumm genug zu hoffen,
dass es diesmal anders endet.

Es endet nie anders.
Es endet nur später.

Vielleicht ist das die einzige wahre Tragik des Durchschauens:
Nicht, dass man Recht behält.
Sondern, dass man Recht behält in einer Welt,
die nicht zuhören will.

Und so bleibt mir am Ende nur noch ein stiller Toast auf all das,
was hätte sein können:
Auf Urteilskraft.
Auf Visionen.
Auf Menschen, die nicht nur Menschen diskutieren.

Hebt die Tassen.
Zumindest den Kaffee können sie uns nicht kaputtreden, nur teurer.

Ich hab’s ja— …
ach, scheiß drauf.



aus der Feder von Nik Blueheart

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Spiritualität der Neuzeit

19 de out. de 2026, 17:43

Photo1/2
Vergessen wir niemals, dass jeder Mensch sein Bestes tut – mit dem, was er in sich trägt.
Mit seiner eigenen Geschichte, seinen unsichtbaren Wunden, seinen stillen Ängsten und den Kämpfen, die er manchmal fernab der Blicke anderer führt.

Wir wissen nie wirklich, was ein Mensch gerade durchmacht.
Manche lächeln, obwohl sie innerlich erschöpft sind.
Andere wirken kühl, einfach weil sie gelernt haben, sich selbst zu schützen.
Manche Menschen lieben ungeschickt – nicht, weil sie weniger lieben, sondern weil sie nie gelernt haben, Liebe auf andere Weise zu empfangen oder zu geben.

Da sind jene, die trotz ihrer Ängste vorangehen.
Die trotz aller Enttäuschungen weitermachen.
Die jeden Morgen mit schwerem Herzen aufstehen und dennoch die Kraft finden, für andere da zu sein.
Andere wiederum verlieren sich manchmal, reagieren falsch oder verletzen, ohne es zu wollen, weil sie selbst schon zu viel Ballast mit sich herumtragen.

Das Leben formt nicht jeden Menschen auf die gleiche Weise.
Wir haben nicht alle die gleiche Sanftheit, die gleichen Orientierungspunkte, die gleichen beruhigenden Worte oder die gleichen Liebesbeweise erhalten.
So baut sich jeder sein Gleichgewicht, wie er nur kann – mit den Bruchstücken, die ihm zur Verfügung stehen.

Genau deshalb ist Wohlwollen so unendlich wichtig.
Weil ein verständnisvoller Blick einen verborgenen Schmerz lindern kann.
Weil ein sanftes Wort jemandem, der im Stillen kämpft, wieder ein wenig Licht schenken kann.
Weil wir oft nicht ahnen, wie nah ein Mensch dem Zusammenbruch ist oder, im Gegenteil, wie sehr eine einfache Geste ihm wieder Hoffnung geben kann.

Bevor wir jemanden zu schnell verurteilen, sollten wir versuchen, uns all das vorzustellen, was er verschweigt.
Bevor wir eine Reaktion verdammen, sollten wir uns daran erinnern, dass sich hinter jedem Verhalten oft eine ungeheilte Emotion verbirgt, eine tiefe Erschöpfung oder eine Geschichte, die wir nicht kennen.

Das bedeutet nicht, alles zu akzeptieren oder alles zu entschuldigen.
Aber es bedeutet, sich eher für die Menschlichkeit als für das Urteil zu entscheiden, eher für das Zuhören als für die Wut, eher für das Mitgefühl als für die Härte.

Im Grunde versuchen wir alle, irgendetwas zu überleben.
Und manchmal ist das Schönste, was wir anderen schenken können, ein wenig Geduld, ein wenig Sanftheit und die Gewissheit, dass sie nicht perfekt sein müssen, um es zu verdienen, verstanden zu werden.


Aus der Feder von Charlotte Cellier 🙏

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18 de out. de 2026, 15:30

Photo1/2
Manchmal ist Abstand keine Strafe. Er ist Selbstrespekt.

Es gibt Menschen, denen du immer wieder entgegenkommst. Du erklärst dich, gibst Zeit, Geduld, Aufmerksamkeit – und trotzdem bleibt bei ihnen das Gefühl zurück, es sei nie genug.

Dann ist die Lösung nicht, dich noch weiter zu verbiegen.

Wer deine Mühe nur dann bemerkt, wenn sie plötzlich fehlt, hat sie vielleicht nie wirklich geschätzt. Nähe kann man nicht erzwingen. Wertschätzung auch nicht.

Sich zurückzuziehen bedeutet nicht immer, dass man kalt geworden ist. Oft bedeutet es nur, dass man endlich verstanden hat: Man muss nicht überall bleiben, nur weil man einmal alles gegeben hat.

Nicht jeder Verlust ist ein Scheitern. Manchmal ist er der Moment, in dem du dich selbst wiederfindest.


aus der Feder eines uns Unbekannten

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17 de out. de 2026, 15:30

Photo
Sie gehörte zu den Frauen, die sich selbst als stark bezeichnen.
Diese Frauen, die denken, dass man in dieser Welt nur als starke Frau bestehen kann.
Diese Frauen,
die an ihrer eigenen Stärke zerbrochen sind.
Nicht, weil sie tatsächlich so stark waren.
Nein.
Weil sie sich nie erlaubten schwach zu sein.

Diese Frauen, die nicht um Hilfe bitten können, ohne sich schuldig zu fühlen.
Diese Frauen, die sich ihre eigene Verletzlichkeit nicht zugestehen können, weil sie denken es sei ein Zeichen von Schwäche.

Sie gehörte zu den Frauen, die nicht zugeben können, dass es manchmal beschissen ist,
wie es ist.
Diese Frauen, die alles alleine rocken, auch wenn sie es nicht immer so toll finden, wie sie es nach außen zeigen.

Irgendwann war sie daran zerbrochen.
Innerlich.

Bis sie den Mut fand ihrem vermeintlich schwachen Ich in die Augen zu schauen.
Diesem Anteil in ihr,
der so tapfer war all die Jahre.
Dieser Anteil, der manchmal zusammen brach hinter der Löwin.
Der Anteil, den sie endlich angenommen hat,
der sich zeigen darf, weil er dazu gehört.

Wenn die Löwin heute brüllt,
dann aus voller Seele,
nicht mehr aus falscher Stärke.



aus der Feder von Seelenrauschen

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16 de out. de 2026, 14:03

Video
Vor einigen Tagen schrieb jemand:

,,Ich habe das Gefühl, dass heute alles künstlich ist.
Menschen, Gespräche, das Internet; sogar das Lächeln."

Und zum ersten Mal seit langer Zeit
wusste ich nicht, was ich antworten sollte.

Denn die Wahrheit ist, wir leben in einer Zeit, in der jeder glücklich aussehen will, aber immer weniger Menschen wissen, wie wir ruhig mit unserem eigenen Leben umgehen sollen.

Heutzutage suchen die Menschen nicht mehr nach Liebe.
Sie suchen nach Frieden.

Sie suchen nicht nach perfekten Gesichtern.
Sie suchen nach jemandem,
bei dem sie nicht so tun bräuchten, als wären sie glücklich.

Sie suchen nicht nach mehr Videos.
Sie suchen nach einem Moment,
in dem ihr Geist endlich aufhört, sich erschöpft zu fühlen.

Und vielleicht ist das der Grund, warum so viele von uns morgens aufwachen, ihre Handys in die Hand nehmen, und sich eine Stunde später immer noch leer fühlen.

Denn die Seele kann nicht mit Lärm gefüttert werden.

Das Seltsamste ist, die wertvollsten Menschen, die ich je getroffen habe, haben fast nie nach Aufmerksamkeit verlangt.

Sie waren ruhig.
Echt.
Präsent.

In einer Welt voller Aufführungen
ist das zu etwas sehr Seltenem geworden.


Aus der Feder einer Uns unbekannten Hand 🙏

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15 de out. de 2026, 13:02

Photo
Teil 2/2

Er hält deinen Blick aus.
Er erinnert dich nicht an die Fehler.
Er zählt nicht auf, wie viele Jahre du fort warst.
Er fragt nicht: „Warum?“

Er sagt nur:
„Ich wusste, dass du wiederkommst.“

Da bricht etwas in dir auf – nicht zerstörerisch, sondern befreiend.
Wie ein verschlossener Raum, der endlich Licht bekommt.

Du setzt dich neben ihn.
Kein großes Drama.
Nur zwei Versionen von dir, die sich wiederfinden, wie alte Freunde,
die nicht mehr auseinanderreißen wollen, was zusammengehört.

In seiner Nähe spürst du dich wieder.
Unverstellt.
Unzensiert.
Unverhandelbar.

Es ist die Art von Liebe, die man nicht erkämpft.
Sondern zurücknimmt.

Und als du ihn vorsichtig berührst –
diesen alten, wahren Teil von dir –
verstehst du plötzlich:

Du hast nicht nur eine alte Liebe wiedergefunden.
Du hast dich selbst wieder lieben gelernt.

Alte Liebe rostet nicht

Als du wieder aufstehst, nebeneinander mit diesem alten, wahren Teil von dir,
fühlt sich die Welt nicht mehr so groß an.
Nicht mehr so fremd.
Nicht mehr so fordernd.

Es ist, als hätte jemand die Schwerkraft neu justiert:
Sie zieht dich nicht mehr herunter –
sie hält dich.

Ihr geht ein paar Schritte zusammen, langsam, ohne Eile.
Nichts in dir drängt.
Nichts will beweisen, funktionieren oder gefallen.
Du atmest einfach.
Und zum ersten Mal seit langer Zeit fühlt sich dieser Atem nicht geliehen an,
sondern wie etwas, das wirklich dir gehört.

Du drehst dich zu ihm –
zu diesem wiedergefundenen, stillen Begleiter,
der all die Jahre in dir ausgeharrt hat.
Er sieht dich an, mit der Art von Blick, der früher einmal selbstverständlich war
und den du heute neu lernen darfst:
den Blick der Selbstachtung.

Kein Drama.
Kein Pathos.
Nur Wahrheit,
so schlicht, dass sie fast heilig wirkt.

Du nickst ihm zu.
Er nickt zurück.
Kein Wort ist nötig.

Und während ihr gemeinsam weitergeht, spürst du, dass dieser Teil von dir
nicht wieder verschwinden wird.
Nicht diesmal.
Nicht nach all dem.

Er begleitet dich, nicht als Schatten, sondern als Licht,
das innen beginnt und nach außen strahlt.

Auf halbem Weg bleibst du noch einmal stehen,
schaust zurück –
nicht auf die Vergangenheit, sondern auf die Version von dir,
die du nie wieder verlieren willst.

Ein leises Lächeln breitet sich in dir aus.
Ein Verständnis, das tiefer geht als jedes Wort.

Und genau in diesem Moment fühlt sich der uralte Satz
nicht mehr wie ein Sprichwort an,
sondern wie eine Wahrheit über dich selbst:

Alte Liebe rostet nicht...


aus der Feder von Nik Blueheart

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15 de out. de 2026, 13:02

Photo
Teil1/2

Alte Liebe rostet nicht

Es beginnt, ohne dass du es merkst.
Nicht mit einem Koffer.
Nicht mit einem Aufbruch.
Sondern mit einem kaum hörbaren Seufzen irgendwo tief in dir –
ein leises „So nicht mehr“, das du zuerst für Müdigkeit hältst.

Lange Zeit hast du dich an die Straßen gehalten,
die andere für dich gepflastert haben.
Man hat dir gesagt, wo es langgeht.
Man hat dir gesagt, wie man aussieht, wie man spricht, wie man lebt,
wenn man „richtig“ sein möchte.

Also bist du gegangen.

Du hast dich gebogen, damit niemand stolpert.
Hast dich leise gemacht, damit niemand sich gestört fühlt.
Hast dich angepasst, bis die Welt zufrieden war –
und du es nicht mehr warst.

Die Reise beginnt in diesem Moment.
Es ist der Augenblick, in dem du stehen bleibst
und zum ersten Mal nicht fragst:
„Was erwarten sie?“
sondern:
„Wo bin eigentlich ich?“

Du schaust in dein Inneres wie in einen verlassenen Raum.
Die Möbel stehen noch da,
aber verstaubt, verschoben, vergessen.
Auf dem Fensterbrett liegt etwas, das du lange nicht berührt hast:
deine echte Stimme.

Und plötzlich begreifst du:
Du musst nicht erst nach draußen aufbrechen.
Du musst nach drinnen zurückkehren.

Du gehst durch diesen Raum,
und mit jedem Schritt fällt eine alte Rolle von dir ab
wie zu enge Kleidung, aus der du längst herausgewachsen bist.

Du findest Träume, die du abgelegt hast,
weil niemand sie verstanden hätte.
Du findest Sehnsüchte, die man dir ausgeredet hat,
weil sie nicht „vernünftig“ waren.
Du findest Wunden, die nie jemand gesehen hat,
weil du sie selbst lange ignoriert hast.

Und du findest dich.

Nicht als Held.
Nicht als Sieger.
Sondern als Mensch –
verwundet, müde, aber wahr.

Die Reise führt dich nicht zu einem Ort,
sondern zu einem Satz,
der sich erst flüsternd, dann klar in dir formt:

„Ich bin das wert.“

Mit diesem Satz beginnt der zweite Teil der Reise.

Du gehst nicht mehr über fremde Wege.
Du baust deine eigenen.
Manchmal holprig.
Manchmal einsam.
Aber echt.

Du lernst, dich selbst zu halten, wenn es schwierig wird.
Du lernst, deine Wahrheit zu sprechen,
auch wenn sie zittrig klingt.
Du lernst, Grenzen zu ziehen,
nicht aus Härte,
sondern aus Respekt vor dir selbst.

Und Stück für Stück tritt dein authentisches Selbst
neben dich
wie ein alter Freund, der viel zu lange gewartet hat.

Es sagt nicht: „Warum hast du mich verlassen?“
Es sagt nur:

„Schön, dass du wieder da bist.“

Und erst in diesem Moment erkennst du,
dass die Reise nicht darin bestand,
jemand Neues zu werden.

Sondern endlich aufzuhören,
jemand anderes zu sein.

Und genau hier beginnt die Begegnung mit der alten Liebe in dir …

Alte Liebe

Es geschieht nicht plötzlich.
Nicht wie ein dramatisches Wiedersehen in alten Filmen.
Es ist eher ein leises Wiedererkennen –
wie ein vertrauter Duft,
den du längst vergessen hattest
in der du längst vergessen hattest
und der dich trotzdem sofort heimholt.

Du gehst weiter auf deiner Reise,
noch unsicher, noch tastend,
und irgendwo in der Tiefe spürst du:
Da ist jemand.

Nicht außen.
Innen.
Jemand, den du lange aus deinem Leben gedrückt hast,
weil die Welt dir sagte, dass er zu groß sei, zu wild, zu weich, zu ehrlich,
zu „nicht passend“.

Du entdeckst ihn zuerst nur am Rand:
in einem spontanen Lächeln,
einem aufrichtigen Gedanken,
einem Satz, den du aussprichst, obwohl du dich früher dagegen entschieden hättest.

Und dann –
stehst du ihm gegenüber.

Deinem alten Selbst.
Dem echten.
Dem unverwässerten.
Dem, das du einst so sehr geliebt hast,
dass es fast weh tut, hinzuschauen.

Es ist keine Begegnung mit einem Fremden.
Es ist ein Wiederfinden.

Er lächelt nicht groß.
Er rennt dir nicht entgegen.
Er sitzt einfach da –
aufrecht, geduldig, ohne Vorwurf.

Du spürst, wie es in dir eng wird,
wie Schuld hochsteigt,
weil du ihn damals zurückgelassen hast,
damals, als du geglaubt hast,
dass er nicht genügt.

Und in diesem Moment macht er das,
was alte Liebe immer tut:
Er bleibt.


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14 de out. de 2026, 15:09

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Weißt du, mit der Zeit habe ich verstanden, dass wir niemals von allen Menschen auf die gleiche Weise wahrgenommen werden. Und im Grunde ist das völlig normal. Denn jeder betrachtet uns durch den Filter dessen, was er selbst erlebt hat, was er noch in sich trägt – seine Wunden, seine Defizite, seine Ängste und auch seine Sehnsüchte.

Einige Menschen werden uns sofort lieben, fast ohne ersichtlichen Grund. Es wird nichts zu beweisen und nichts zu erzwingen geben. Unsere Energie wird ihnen einfach gut tun, wie eine vertraute Präsenz, auf die sie unbewusst gewartet haben. Mit ihnen wird alles im Fluss sein. Der Austausch wird einfach, aufrichtig und leicht sein. Manchmal entstehen diese Verbindungen ohne jede Logik, einfach weil zwei Seelen sich wiedererkennen.

Andere werden eine Bindung suchen, weil sie in einem Gegenüber etwas sehen, das sie verloren haben oder das sie gerne besitzen würden. Vielleicht eine Art, frei zu sein, die Wahrheit auszusprechen, intensiv zu lieben oder trotz aller Prüfungen sanft zu bleiben. Manchmal weckt die Ausstrahlung eines Menschen bei jemand anderem ein tiefes Gefühl des Mangels. Ohne es selbst zu merken, suchen manche Menschen die Nähe anderer, um ein wenig von dem Licht zu spüren, das sie in sich selbst noch suchen.

Dann gibt es diese seltenen Begegnungen, bei denen eine gemeinsame Wellenlänge erkennbar ist. Die gleiche Sensibilität, die gleiche Art, die Welt zu fühlen, der gleiche Blick auf die Dinge. Bei diesen Menschen braucht es keine großen Erklärungen. Schweigen wird genauso verstanden wie Worte. Es wird gesehen, was hinter dem Lächeln, hinter der Abwehr und hinter der Fassade liegt. Solche Verbindungen sind kostbar, weil sie auf etwas zutiefst Wahrem beruhen.

Es ist jedoch auch eine andere Realität zu akzeptieren: Manche Menschen werden einen niemals lieben. Ganz gleich, was getan oder gesagt wird. Oft hat das gar nichts mit dir zu tun.

Manchmal stört es andere, was ausgestrahlt wird. Weil die Entscheidung, sie selbst zu sein, dort getroffen wird, wo andere sich noch verstecken. Weil etwas ausgedrückt wird, das sie gelernt haben zu unterdrücken. Weil die bloße Existenz eine Wunde berührt, die sie lieber ignorieren möchten. Es kommt vor, dass Licht die Schattenseiten anderer sichtbar macht – und nicht jeder ist bereit, diesen direkt ins Auge zu blicken.

Deshalb wird es vorkommen, dass Menschen kritisieren, ablehnen oder urteilen, ohne jemanden wirklich zu kennen. Nicht, weil man schlecht ist, sondern weil ihnen unbewusst ein Spiegelbild vorgehalten wird, das sie noch nicht ertragen können.

Die Erkenntnis reift, dass das Leben nicht damit verbracht werden sollte, jeden vom eigenen Wert überzeugen zu wollen. Die Suche nach Anerkennung bei Menschen, die bereits beschlossen haben, jemanden nicht zu verstehen, führt zur Erschöpfung. Der wahre Friede beginnt in dem Moment, in dem die Akzeptanz wächst, dass wir nicht von allen geliebt werden – und dass dies völlig in Ordnung ist.

Das Wichtigste ist, sich selbst treu zu bleiben. Denn inmitten all der Blicke, Projektionen und Urteile werden die richtigen Menschen immer das erkennen, was echt ist.


Aus der Feder von Charlotte Cellier 🙏

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13 de out. de 2026, 17:03

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Einfach da sein

Bitte nimm mich in den Arm und halte mich.
Nicht: Erklär mir meine Angst, meine Trauer, meine Wut.
Nicht: Analysiere mich.
Nicht: Sag mir, was ich tun soll.
Sondern einfach:
Ich sehe, du bist müde.
Ich sehe, du hast Angst.
Ich sehe, du bist traurig.
Ich lasse dich damit nicht allein.

Und dann ist da jemand.

Er sieht mich.
Er spürt, wie es mir geht.
Ich muss nichts erklären.
Ich bin sicher.

✍️🏼 Angelika Wende

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12 de out. de 2026, 12:55

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STELL DIR VOR, DU STIRBST – UND MERKST IN DEINEN LETZTEN MINUTEN, DASS DU DEIN GANZES LEBEN FÜR DIE MEINUNG ANDERER GELEBT HAST.

DAS wäre die bitterste Erkenntnis überhaupt.

Du hast dich angepasst, damit keiner über dich redet.
Du hast geschwiegen, damit du niemanden störst.
Du hast deine Träume begraben, weil andere darüber gelacht haben.
Du bist geblieben, obwohl du längst gehen wolltest.
Du hast dich kleiner gemacht, nur damit andere sich neben dir größer fühlen.

Aber wann zum Teufel bist DU endlich dran?

Die Menschen reden sowieso.

Bist du erfolgreich, bist du arrogant.
Hast du wenig, bist du ein Versager.
Bist du glücklich, bist du angeblich fake.
Bist du traurig, jammerst du.
Bist du anders, passt du nicht rein.

Du kannst dieses verdammte Spiel nicht gewinnen.

Also hör auf, mitzuspielen.

Denn irgendwann kommt der Tag, an dem du zurückblickst.
Und dann tut nicht weh, was andere über dich gesagt haben.

Dann tut weh, was du alles nicht gemacht hast, weil du Angst vor ihrer Meinung hattest.

Du hast keine Garantie auf morgen.
Keine zweite Runde.
Keinen Knopf für „noch einmal von vorne“.

DAS HIER IST DEIN LEBEN.

Mach Fehler.
Trag deine Narben.
Sei laut.
Sei anders.
Fall hin.
Steh wieder auf.

Aber verdammt nochmal:

SEI DU.

Denn am Ende leben die Menschen, für deren Meinung du dich verbogen hast, einfach weiter.

Und du bleibst mit einer einzigen Frage zurück:

„Warum zur Hölle habe ich mein Leben nicht für MICH gelebt?“



aus der Feder von Da Manu

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11 de out. de 2026, 13:05

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Mich hat mal jemand gefragt, warum ich mit bestimmten Menschen nicht mehr rede, ohne Grund. Weil diese Menschen genau wissen, was sie mir angetan haben. Ich möchte einem erwachsenen Menschen nichts erklären 'müssen'. Du hast dich so verhalten, wie du dich verhalten hast und ich bin dir respektvoll aus dem Weg gegangen.
Mehr gibt es da nichts zu sagen. Punkt.

Mich hat mal jemand gefragt, warum ich mit bestimmten Menschen plötzlich nicht mehr rede. Warum ich mich zurückgezogen habe, ohne große Diskussion, ohne Drama, ohne lange Erklärungen. Die Antwort darauf ist eigentlich ganz einfach: Weil diese Menschen genau wissen, was sie mir angetan haben.

Ich bin an einem Punkt in meinem Leben angekommen, an dem ich nicht mehr jede Enttäuschung ausdiskutieren will. Nicht jede Respektlosigkeit braucht ein Abschlussgespräch. Nicht jeder Mensch verdient noch einmal Zugang zu mir, nur weil er neugierig ist, warum ich gegangen bin.

Erwachsene Menschen wissen meistens sehr genau, wann sie jemanden Verletzten, enttäuschen oder im Stich gelassen haben. Sie erinnern sich an ihre Worte, an ihr Verhalten und an die Situationen, in denen sie bewusst Grenzen überschritten haben. Ich sehe es nicht mehr als meine Aufgabe, jemanden über Dinge aufzuklären, die er längst verstanden hat, aber nie reflektieren wollte.

Früher hätte ich wahrscheinlich versucht, alles zu erklären. Ich hätte Gespräche gesucht, Verständnis gezeigt und gehofft, dass Einsicht kommt. Heute weiß ich: Nicht jede Verbindung wird geheilt werden. Manche Menschen verlieren den Zugang zu dir nicht wegen eines Missverständnisses, sondern wegen ihres eigenen Verhaltens.

Und statt laut zu werden oder Hass mit mir herumzutragen, habe ich mich entschieden, respektvoll Abstand zu nehmen. Ohne Theater. Ohne Rache. Einfach mit Ruhe und Konsequenz.

Denn manchmal ist Schweigen keine Schwäche. Manchmal ist es Selbstschutz.
Und manchmal ist Weggehen die ehrlichste Antwort, die du geben kannst.


Aus der Feder einer Uns unbekannten Hand 🙏

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10 de out. de 2026, 13:31

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Das Leben enttäuscht dich, damit du aufhörst, durch Illusionen zu leben, und beginnst, die Realität zu sehen.

Das Leben zerstört alles, was unnötig ist, bis nur das bleibt, was wirklich zählt.

Das Leben lässt dich nicht in Ruhe, bis du aufhörst, dir selbst die Schuld zu geben, und alles so akzeptierst, wie es ist.

Das Leben nimmt dir das weg, was du hast, bis du aufhörst, dich zu beschweren, und beginnst, dankbar zu sein.

Das Leben schickt schwierige Menschen in deinen Weg, um dich zu heilen, damit du aufhörst, nach außen zu schauen, und beginnst, darüber nachzudenken, was in dir lebt.

Das Leben lässt dich immer wieder fallen, bis du beschließt, die Lektion zu lernen.

Das Leben führt dich von deinem Weg weg und stellt dich vor Kreuzungen, bis du aufhörst, alles kontrollieren zu wollen, und lernst, wie ein Fluss zu fließen.

Das Leben stellt Feinde in deinen Weg, bis du aufhörst zu reagieren.

Das Leben erschreckt dich - und wird dich so oft wie nötig erschrecken - bis du die Angst loslässt und den Glauben an dich selbst wiedererlangst.

Das Leben trennt dich von den Menschen, die du liebst, bis du verstehst, dass wir nicht nur dieser Körper sind, sondern die Seele, die darin wohnt.

Das Leben lacht dich viele Male an, bis du aufhörst, alles so ernst zu nehmen, und lernst, über dich selbst zu lachen.

Das Leben zerbricht dich in so viele Stücke, wie nötig, damit das Licht in dich eintreten kann.

Das Leben konfrontiert Rebellen, bis sie aufhören, alles kontrollieren zu wollen.

Das Leben wiederholt dieselbe Botschaft - wenn nötig mit Schreien und Schlägen - bis du endlich zuhörst.

Das Leben sendet Stürme und Blitze, um dich zu wecken.

Das Leben demütigt dich und besiegt dich immer wieder, bis du beschließt, dein Ego sterben zu lassen.

Das Leben verweigert dir Reichtum und Größe, bis du aufhörst, sie zu begehren, und beginnst zu schätzen.

Das Leben schneidet deine Flügel und beschneidet deine Wurzeln, bis du keine Flügel oder Wurzeln mehr brauchst, bis du einfach jenseits der Form auflöst und dein Wesen lernt zu fliegen.

Das Leben verweigert dir Wunder, bis du erkennst, dass alles ein Wunder ist.

Das Leben verkürzt deine Zeit, damit du schnell lernen kannst, wie du wirklich lebst.

Das Leben verspottet dich, bis du zu nichts und niemandem wirst, denn nur dann kannst du alles werden.

Das Leben gibt dir nicht, was du willst, sondern was du brauchst, um dich zu entwickeln.

Das Leben verletzt und quält dich, bis du deine Anhaftungen loslässt und die einfache Schönheit des jetzt schätzt.

Das Leben verbirgt Schätze vor dir, bis du lernst, vollständig in das Leben einzutreten und nach ihnen zu suchen.

Das Leben verweigert dir Gott, bis du Ihn in allem und jedem siehst.

Das Leben erweckt dich, beschneidet dich, bricht dich, enttäuscht dich ... aber glaube mir, all das geschieht, damit dein bestes Selbst sich verändern kann - bis nur noch Liebe in dir bleibt.


Aus der Feder von Bert Hellinger 🙏

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09 de out. de 2026, 12:40

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Hast du schon einmal von der Sonnenblumen-Theorie gehört?

Es heißt, dass du jemandem, dem du Sonnenblumen schenkst, mehr gibst als nur etwas Schönes. Tagsüber drehen sich Sonnenblumen ganz natürlich zur Sonne. Sie suchen das Licht, sie wachsen darin, sie blühen dadurch auf. Aber noch bedeutungsvoller ist das, was passiert, wenn die Sonne verschwindet. Wenn die Nacht hereinbricht und das Licht weg ist, verblassen Sonnenblumen nicht einfach in der Dunkelheit. Sie wenden sich einander zu. Als würden sie in der Abwesenheit von Licht lernen, es ineinander zu finden. Wenn du also jemandem eine Sonnenblume schenkst, sagst du vielleicht in Wahrheit genau das: In deinen hellsten Momenten feiere ich dein Licht. Und in deinen dunkelsten Momenten bin ich da. Um dich daran zu erinnern, dass du nicht allein bist, dass wir füreinander Licht sein können. Und ist es nicht genau das, wonach wir alle suchen? Nicht nur jemanden, der mit uns in der Sonne steht, sondern jemanden, der bleibt, auch wenn es dunkel ist.


Aus der Feder von Jay Shetty 🙏

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08 de out. de 2026, 12:54

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Kein Notausgang

Du lebst in dieser Welt.
Du triffst Entscheidungen.
Entscheidungen, die du zu rechtfertigen versuchst.
Vor dir selbst.
Für deine Familie.
Für ’ne Weile funktioniert es.
Bis es eines Tages nicht mehr funktioniert.
Bis du eine Entscheidung triffst,
die alles zunichtemacht.
Eine, die du nicht rechtfertigen kannst.
Eine, die du dir selbst nicht vergeben kannst.
Und sie nimmt dir alles.
Deine Familie.
Deine Freunde.
Deine Selbstachtung.
Und was bleibt dir dann noch?
Nichts.
Nichts außer Geister.

Irgendwann in deinem Leben
fängst du an, Entscheidungen zu treffen.
Und irgendwann endet alles damit,
dass du mit den Folgen leben musst.
Das Verheerende an Entscheidungen ist:
Du triffst sie mit guten Absichten.
Aber die Folgen
kannst du nicht beeinflussen.
Das bestimmst du nicht.
Und genau das vergisst man oft.
Die mieseste Entscheidung
ist die ohne Notausgang.
Die, bei der es keinen Weg zurück gibt.
Die mit den Geistern.
Und du bist einer davon.

Doch gar keine Entscheidung zu treffen,
ist ebenfalls eine.
Eine, die genauso verheerend ist.
Denn du kannst gar nicht leben,
ohne Entscheidungen zu treffen.
Selbst dort, wo kein Notausgang ist,
selbst da, wo du bei den Geistern gelandet bist,
musst du weitermachen.
Du musst wählen, sonst ist es vorbei.
Du wirst die Geister nicht los.
Du kannst ihnen nicht entkommen.
Du lernst nur, mit ihnen zu leben,
als Geist unter Geistern...


aus der Feder von Nik Blueheart

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07 de out. de 2026, 12:42

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Ich bin genug für mich selbst, auch wenn ich das manchmal nicht gesehen habe, und ich bin immer noch hier."
Du brauchst nicht perfekt sein, um dich vollständig zu fühlen. Jeder Schritt, den du gemacht hast, auch die kleinsten, haben dich hierher gebracht. Und hier stehst du und wächst. Das ist, was zählt. Das ist, was es wert ist. Das ist Stärke. Das ist Macht. Das ist bereits genug. Und das wird es auch weiterhin sein.


Aus der Feder von Frida Kahlo 🙏

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06 de out. de 2026, 13:30

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Sie wollte nie recht haben. Sie wollte nie Öl ins Feuer gießen oder eine Wunde aufreißen, die gerade im Begriff war zu heilen. Alles, was sie jemals wollte, war einfach nur Frieden.
Sicherheit.
Das Gefühl, dass nicht alles vorbei ist, nur weil es einmal laut wird.

​Aber wenn der Sturm aufzog, passierte immer wieder dasselbe. Die unsichtbare Tür ihres Gegenübers ging zu. Ein plötzlicher Entzug von Nähe. Ein eiskaltes Schweigen, das die Luft im Raum so dicht machte, dass man kaum noch atmen konnte. Es fühlte sich an wie emotionales Aushungern. Auf Eis gelegt zu werden, während das eigene Herz lichterloh brennt.

​Für sie war dieses Schweigen kein „Zurückziehen, um runterzukommen“. Für ihr Nervensystem war es ein absoluter Notfall. Alarmstufe Rot.

​„Kannst du nicht einmal Ruhe geben? Lass es doch einfach mal gut sein!“, waren die Worte, die sie mehr als einmal zu hören bekam. Während sie hinterherlief.

Nie, um den Streit weiter zu eskalieren, sondern weil diese Ungewissheit, dieses ungelöste Thema, diese Distanz sich anfühlte wie ein riesiger Abgrund.
Das Thema war nicht gelöst, nicht zu Ende besprochen.
Wie soll man Ruhe finden, wenn es sich anfühlt, als sei der Boden unter den Füßen weggebrochen?
Wie soll das Nervensystem herunterfahren, wenn die Verbindung plötzlich gekappt wurde, wenn die emotionale Nähe einfach so entzogen wurde?

​Heute weiß sie: Was damals als „Eskalation“ oder „Streitsucht“ abgestempelt wurde, war in Wahrheit ein Versuch, wieder Boden unter den Füßen zu spüren. Der Schrei eines bindungsunsicheren Anteils, der gelernt hat, dass Schweigen Gefahr bedeutet.

​Es war nie der Wunsch zu streiten. Es war immer nur die Sehnsucht nach dem sicheren Hafen. Der übermächtige Wunsch, die Harmonie wiederherzustellen, die es vielleicht nie gab....



aus der Feder von Seelenrauschen

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05 de out. de 2026, 12:21

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Liebe im Erwachsenenalter wird nicht gesucht,
sie wird nicht gefunden.
sie wird nicht gekauft.
sie wird nicht erobert.
Liebe im Erwachsenenalter wächst und entfaltet sich zwischen zwei präsenten und offenen Herzen.
Dort geschieht etwas Magisches.
Zwei offene Menschen
begegnen sich nicht aus Notwendigkeit.
Sie kommen nicht, um eine Lücke zu füllen.
Sie ersetzen niemanden.
Sie nehmen nicht den Platz eines anderen ein, der zuvor da war.
Zwei offene Seelen schauen einander respektvoll an und sagen:
„Du mit dir und dann mit mir.
Ich mit mir und dann mit dir.“


Aus der Feder von Alejandro Jodorowsky 🙏

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04 de out. de 2026, 12:06

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Das spirituelle Wettrennen

Offenbar reicht es heute nicht mehr, einfach ein Mensch zu sein.
Man muss möglichst bewusst sein, möglichst hoch schwingen, seine Traumata transformiert haben und natürlich schon drei Dimensionen weiter sein als der Rest der Menschheit.

Wer noch zweifelt, trauert oder einfach mal einen schlechten Tag hat, ist vermutlich energetisch noch nicht ganz so weit.

Auch in der Spiritualität wird inzwischen fleißig verglichen: Wer meditiert länger? Wer hat die besseren Erkenntnisse? Wer ist erwachter? Wer hat mehr Blockaden gelöst und wer kann am überzeugendsten erklären, warum alle anderen noch schlafen?

Ausgerechnet dort, wo es angeblich um Loslassen geht, wird plötzlich um den ersten Platz gekämpft.

Vielleicht wäre es ja einmal ein Fortschritt, niemanden überholen zu wollen. Nicht höher schwingen zu müssen, nicht bewusster wirken zu müssen und auch nicht ständig beweisen zu müssen, wie weit man schon gekommen ist.

Vielleicht darf ein Mensch einfach Mensch sein. Mit Licht, Schatten, Widersprüchen und gelegentlichem völligen Unsinn.

Denn am Ende gibt es keinen Pokal für denjenigen, der am schnellsten erleuchtet war.
Keine Urkunde für die höchste Schwingung und keine Medaille für das erfolgreichste Loslassen.

Und vielleicht ist genau das die Erkenntnis, die wir am schwersten loslassen können: Dass wir gar nichts gewinnen müssen.

✍️🏼 Netzfund

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03 de out. de 2026, 11:16

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Eine Trennung ist kein Misserfolg

Manchmal ist es eine mutige Entscheidung, deinen Wert zurückzugewinnen, deine Stimme zu finden und einen Weg zu wählen, der deinem authentischen Selbst entspricht.

Diese ermächtigende Perspektive wirft Licht auf die transformative Kraft der Trennung.
Die Beendigung einer Beziehung erfordert enormen Mut, insbesondere wenn gesellschaftliche Erwartungen und persönliche Ängste dich dazu drängen, in einer unglücklichen und unerfüllten Beziehung zu bleiben.

Eine Trennung bietet jedoch die Chance:
- Befreie dich von ungesunden Dynamiken, Mustern und emotionalem Dauerstress
- Entdecke deine Identität, Interessen und Leidenschaften neu
- Entwickle ein stärkeres Selbstbewusstsein und ein stärkeres persönliches Wachstum
- Kultiviere gesündere Grenzen und Beziehungen
- Beginne einen neuen Lebensabschnitt voller Leidenschaft und Möglichkeiten

Eine Trennung ist keine Niederlage, sondern ein Sieg über die Angst vor Veränderung und den Mut, nach Erfüllung zu streben.
Sie ist eine Erklärung der Selbstliebe, eine Hommage an die persönliche Entwicklung und ein Beweis für die Fähigkeit des menschlichen Geistes zu Selbstermächtigung und Wachstum.

Denke daran, dass dein Wert nicht durch deinen Beziehungsstatus definiert wird. Du verdienst Liebe, Glück und Erfüllung, und eine Trennung kann ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Wiedererlangung deines wahren Selbst sein.
Nimm diesen Neuanfang an und steige stärker, weiser und strahlender auf als je zuvor!

✍️🏼 Verfasser unbekannt

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02 de out. de 2026, 12:22

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Wir leben in einer Zeit und in einem Teil der Welt, in dem wir annehmen dass alles gut würde und jedes Glück uns offen stünde, wenn wir uns nur um uns selbst kümmerten. Ja, das stimmte wohl, nähmen wir radikal ernst, was "um sich selbst kümmern" heisst.

Kümmer Dich um Dich selbst, das heisst, kümmere Dich um Deinen Leib, der in einen sinnvollen, empfindlichen Naturzusammenhang eingebettet ist, der Bewegung braucht und Luft, der Sonne braucht und Stille, der seine Kräfte entfalten und erschöpfen will, und der mit allen Sinnen dem Klang, dem Anblick, dem Duft, dem Geschmack, dem Gefühl von Schöpfung, von lebendiger, strömender Energie nachgehen und auf den Grund gehen will, der darin aufgehen will wie stürzende Fälle im Flussbett.

Kümmer Dich um Dich selbst, das heisst, kümmere Dich um Dein Gefühl, um Deine Wunde die pocht, und um Deine Freude, die strömen will, um Deinen Zorn, der die unerträglichen Dinge zermalmen will, um Deine Angst, die die Angst des Sterblichen ist, und um Deine Sehnsucht, die Dich immer und immer wieder über die Grenze Deines Wohlempfindens hinauszulocken versucht, noch gegen jeden Deiner unerbittlichen Widerstände.

Kümmer Dich um Dich selbst, das heisst, kümmere Dich um Deine Gedanken, die an den Dir auferlegten Grenzen ausbluten, weil sie nicht genug wagen, nicht hoch genug springen, und sich nicht tief genug verzweigen, Deine Gedanken denen Du nicht erlaubst, das Unbegreifliche zu suchen und das Undenkbare zu träumen, und denen Du nicht gestattest, den Schleier von den Dingen zu reißen, unter denen eine Liebe wohnt, die nach nichts mehr verlangt, als danach enthüllt zu werden.

Kümmer Dich um Dich selbst, das heisst, kümmere Dich um Dein Wesen, das Anteil am Wesen Gottes hat, das nicht bezähmt sein will durch Dein kindliches Bedürfnis nach Sicherheit, Kontrolle, nach Unversehrtheit, Gewissheit und Anerkennung, das sich längst nicht erschöpft in diesem winzigen Territorium das Du für Deine Person hältst, und in dem winzigen Zeitraum, den Du Deine Lebensspanne nennst.

Kümmere Dich um Dein Wesen, das ozeanische Weite ist und das Anteil hat an der Blüte jedes Baumes, am Seufzen jedes Menschen, an der schöpferischen Lust und an jedem blutroten Schimmer einer anderen, einer kommenden, einer wirtlicheren Welt, in der wir uns selbst und einander die Weite darbieten, in der wir endlich, endlich Atem holen und als Menschen gesunden können.

Gib Dich der Verwandlung preis, die am Grunde aller Dinge auf Dich wartet, die in der Stille nach Dir greift, und die Dich hineinruft in die Gärten der Begegnung, immerzu, auch - lausche doch! - wenn Du mit Dir allein bist. Gib Dich nicht zufrieden mit jenem Kümmern, das ein Verkümmern ist, und mit jenem Selbst, das so klein und verloren ist wie ein Tropfen der auszog, um das Meer zu vergessen.

Ein jeder, der sich um sich selbst kümmerte, so nackt, roh und bodenlos mutig wie es jedes Wort dieses Satzes verlangt, würde neu geboren.


Aus der Feder von Giannina Wedde 🙏

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01 de out. de 2026, 14:19

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MANCHEN MENSCHEN KANNST DU NICHT HELFEN – DIE MÜSSEN ERST RICHTIG AUF DIE FRESSE FLIEGEN.

Du kannst ihnen hundertmal sagen:
„Der Mensch tut dir nicht gut.“

Scheißegal.

Die rosarote Brille sitzt so fest, dass selbst die größten Warnzeichen plötzlich wie Liebesbeweise aussehen.

Er behandelt dich wie Dreck?
„Er hat halt viel um die Ohren.“

Sie meldet sich nur, wenn sie etwas braucht?
„Sie hat bestimmt Stress.“

Du wirst angelogen, ignoriert und immer wieder verletzt?
„Aber ich liebe diesen Menschen!“

Liebe macht nicht dumm.
Aber Verliebtheit kann verdammt blind machen.

& irgendwann musst du aufhören, solche Menschen retten zu wollen.

Lass sie ihre Erfahrung machen.
Lass sie gegen die Wand laufen.
Lass sie selbst merken, dass Schmetterlinge im Bauch noch lange kein Beweis dafür sind, dass jemand dein Herz verdient.

Denn manche kapieren es erst, wenn die rosarote Brille zerbricht und sie plötzlich sehen, wie beschissen sie die ganze Zeit behandelt wurden.

Manchmal muss es erst richtig wehtun, bevor die Wahrheit endlich lauter wird als die eigenen Ausreden.



aus der Feder von Da Manu

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30 de set. de 2026, 11:52

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Menschen zeigen ihr wahres Gesicht in Krisenzeiten.
Nicht bei Trinksprüchen.
Nicht beim 3Gänge-Menü.
Nicht, wenn alles reibungslos läuft und das Leben nach Vanille duftet.

Menschen zeigen ihr wahres Gesicht,
wenn etwas zusammenbricht.
Wenn eine Diagnose gestellt wird.
Wenn der Job weg ist.
Wenn ein geliebter Mensch stirbt.
Wenn du keine Kraft mehr hast.
Wenn du ein bisschen weniger bist.
Ein bisschen zerbrechlicher.
Ein bisschen echter.

Dann erkennst du, wer bleibt.
Wer zuhört, ohne zu versuchen, dich zu heilen.
Wer keine Angst vor deiner Dunkelheit hat.
Wer deine Hand nicht loslässt,
während alles um dich herum bebt.
Wer da sein kann, ohne Lärm zu machen.

Der Rest ist Wohnzimmergesellschaft.
Präsenz für Aperitif-Tische.
Geschichten von „Schreib mir jederzeit“, und dann tun sie es doch nie.

In Krisenzeiten nimmt das Leben den Filter weg.
Und endlich siehst du.
Wer da ist.
Wer nur aus Bequemlichkeit da war.
Und wer stattdessen ein Zuhause ist.
Immer.
Selbst wenn du derjenige bist, der auseinanderfällt.


Aus der Feder von O. Travino 🙏

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29 de set. de 2026, 13:15

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Die Hochzeit als Großprojekt

Dann kommt die Hochzeit. Ein Fest, das eigentlich zwei Menschen feiern soll und plötzlich ungefähr dreihundert Menschen beschäftigt, die alle eine Meinung haben. Kleid, Anzug, Ringe, Location, Essen, Musik, Fotograf, Sitzordnung, Gästeliste, Geschenke, Reden, Blumen und die Frage, warum Onkel Dieter nicht neben Tante Karin sitzen darf. Zwei Menschen sagen Ja und ein ganzer Industriezweig sagt Danke. Danach wird getanzt, gegessen, getrunken, geweint und fotografiert. Am nächsten Morgen ist die Hochzeit vorbei und die Ehe beginnt. Das ist ungefähr so, als würde man zur Eröffnung eines Gefängnisses erst einmal eine große Party veranstalten.

Die Kinder

Kinder sind etwas völlig anderes. Sie sind keine Nebenwirkung der Ehe und schon gar kein Bestandteil eines romantischen Gesamtpakets. Sie sind Menschen. Kleine Menschen, die irgendwann verstehen wollen, warum Mama und Papa nicht mehr zusammenleben, warum sie zwischen zwei Wohnungen pendeln, warum plötzlich alles anders ist und ob sie selbst etwas falsch gemacht haben. Eine Trennung kann notwendig sein und trotzdem weh tun. Für alle Beteiligten. Kinder sollten niemals die Rechnung dafür bezahlen müssen, dass zwei Erwachsene irgendwann festgestellt haben, dass ihr gemeinsames Projekt nicht mehr funktioniert.

Die Rechnung kommt später

Wer heiratet, unterschreibt nicht automatisch einen Katastrophenvertrag. Trotzdem kann die Trennung aus einer privaten Angelegenheit erstaunlich schnell ein mittelgroßes Verwaltungsunternehmen machen. Anwälte verdienen, Behörden wollen Unterlagen, Vermögen wird auseinanderdividiert, Wohnsituationen verändern sich, finanzielle Verpflichtungen werden geklärt. Die große romantische Geste vom Anfang kann Jahre später in einem Ordner voller Papier liegen. Damals gab es Rosen. Heute gibt es Aktenzeichen.

Zwei Menschen reichen

Das ist für mich die schönste Vorstellung: Zwei Menschen brauchen keine Bühne. Sie brauchen keinen gemeinsamen Nachnamen, keinen Ring und keinen Trauschein, um füreinander wichtig zu sein. Sie können sich morgens zum Kaffee treffen und abends wieder auseinandergehen. Sie können sich helfen, weil sie einander etwas bedeuten. Sie können miteinander ficken, ohne danach Besitzansprüche zu verteilen. Sie können sich vermissen, ohne sich gegenseitig zu versklaven. Das Schöne daran ist die Freiwilligkeit. Niemand muss bleiben. Genau deshalb bekommt das Bleiben seinen Wert.

Liebe ohne Besitzanspruch

Ich finde den Gedanken wunderbar, dass ein Mensch freiwillig bei mir ist. Nicht weil ein Vertrag ihn bindet, nicht weil gesellschaftliche Erwartungen ihn dort festnageln und nicht weil eine gemeinsame Steuererklärung unsere Existenz miteinander verklebt. Sondern weil er morgens aufwacht und denkt: Mit diesem Menschen verbringe ich heute gern ein paar Stunden. Vielleicht sogar den ganzen Tag. Verdammt, jetzt ist es doch passiert. Genau dieses Wort fliegt natürlich wieder raus. 😂

Also noch einmal: Mit diesem Menschen verbringe ich heute gern ein paar Stunden. Das ist doch eine ziemlich starke Form von Freiheit. Zwei Menschen, die nichts müssen und trotzdem füreinander da sind, haben etwas verstanden, das auf einem Standesamt erstaunlich selten zur Sprache kommt.

Der Nicht-Heiratsantrag

Also komme ich zurück zu meinem Satz: Wenn du Bock hast, mich nicht zu heiraten, bin ich dabei. Wir können uns mögen, uns brauchen, uns liebgewinnen, zusammen lachen, Kaffee trinken, miteinander ficken, über völligen Unsinn reden und uns gegenseitig den Rücken freihalten. Wir können füreinander da sein, ohne uns gegenseitig zu gehören. Wir können uns morgens ansehen und feststellen, dass wir immer noch gern miteinander Kaffee trinken. Mehr muss eine Beziehung für mich gar nicht beweisen.

Kein Ring.
Kein Vertrag.
Kein Rosenkrieg.
Keine Anwälte.
Keine Diskussion darüber, wem das verdammte Bett gehört.
Nur zwei Menschen, die sich ansehen und sagen:
„Komm, wir lassen den ganzen Scheiß einfach weg und haben eine gute Zeit.“


Teil 2/2

aus der Feder von Nik Blueheart

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11 de set. de 2026, 10:31

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Wenn sie weint,
dann weint sie aus den Tiefen ihrer Seele.
Sie beweint
was war und was nicht war,
was ist und was hätte sein können.
Sie weint um ihrer selbst und
wegen den Menschen in ihrem Leben.

Wenn sie lacht,
dann lacht sie aus den Tiefen ihrer Seele.
Sie lacht
über das das war und was nicht war,
was ist und was hätte sein können.
Sie lacht mit sich selbst und
mit den Menschen in ihrem Leben.

Manchmal tut sie beides,
zur gleichen Zeit.

Besonders liebt sie die traurig schönen Momente,
wenn ihr Lachen ihre Tränen trocknet.
Wenn aus Traurigkeit Erleichterung wird, weil das Gefühl gefühlt wurde und sich wieder etwas gelöst hat.

Es ist schon schön so tief zu fühlen,
auch, wenn es nicht immer leicht ist.....



aus der Feder von Seelenrauschen

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11 de set. de 2026, 10:31

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Im Auftrag der Liebe?
Nenn es, wie du willst...

Wie oft versuchen wir, das, was zwischen zwei Menschen passiert, in feste Begriffe zu pressen? Wir suchen nach Schildern, nach Definitionen, nach Garantien. Wir wollen wissen, woran wir sind, bevor wir uns trauen, uns ganz zu zeigen.

Doch je mehr wir versuchen, ein Gefühl zu verwalten, desto mehr geht von seiner echten Magie verloren.

Es ist ein ehrliches Gespräch auf Augenhöhe. Ein Plädoyer für die Wahrheit – selbst dann, wenn sie unbequem ist.

Denn am Ende scheitert eine Verbindung selten an den großen Katastrophen. Sie bröckelt an den leisen Dingen, die wir verschweigen.
An den Erwartungen, die wir nicht aussprechen, und den Masken, die wir nicht ablegen wollen.

Echte Nähe entsteht nicht durch perfekte Worte, sondern durch den Mut, unperfekt vor dem anderen zu stehen. Ohne Bedingungen, ohne Deal, ohne Kleingedrucktes.

Egal ob laut herausgeschrien, leise geflüstert oder tief im Herzen gespürt: Manches ist zu groß für ein einziges Wort.

Nenn es Liebe. Oder nenn es, wie du willst. Hauptsache, es ist echt.

Viel Glück!



aus der Feder von Nik Blueheart

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11 de set. de 2026, 10:31

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Die Geheimnisse der Männer, die viele Frauen nie erfahren.

Viele Frauen glauben, Männer seien einfach gestrickt. Sie sprechen wenig über Gefühle, wirken stark und scheinen Probleme lieber allein zu lösen. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich oft ein sensibles Herz, das sich nach Liebe, Anerkennung und emotionaler Sicherheit sehnt.

Männer fühlen tief, sie zeigen es nur häufig anders als Frauen.

Ein Mann hört nicht immer das, was zwischen den Zeilen gesagt wird. Er braucht oft klare Worte statt Andeutungen. Wenn du traurig bist, enttäuscht oder dir Nähe wünschst, dann sage es ihm. Er möchte dich verstehen, er spricht nur eine andere emotionale Sprache.

Viele Männer tragen ihr ganzes Leben einen unsichtbaren Rucksack. Sie haben gelernt, stark zu sein, Verantwortung zu übernehmen und niemals Schwäche zu zeigen. Die Gesellschaft erwartet von ihnen Erfolg, Sicherheit und Stabilität. Was kaum jemand sieht: Auch Männer zweifeln an sich selbst, haben Ängste und wünschen sich manchmal einfach nur jemanden, bei dem sie nicht funktionieren müssen.

Wenn du einem Mann von deinem Problem erzählst, wird er oft sofort nach einer Lösung suchen. Das tut er nicht, weil ihm deine Gefühle egal sind. Im Gegenteil. Er möchte dir helfen. Für ihn ist Liebe häufig auch Fürsorge und der Wunsch, dir etwas von deiner Last abzunehmen.

Männer brauchen zudem Zeiten des Rückzugs. Nicht, weil sie weniger lieben, sondern weil sie sich in der Stille wieder mit sich selbst verbinden. Ein Mann, der sich Zeit für sich nimmt, entfernt sich nicht automatisch von dir. Oft sammelt er genau dort die Kraft, um wieder ganz bei dir sein zu können.

Über Gefühle zu sprechen, fällt vielen Männern schwer. Nicht, weil sie keine haben, sondern weil ihnen oft nie beigebracht wurde, wie man sie ausdrückt. Viele Männer haben gelernt, Tränen zu verstecken und Sorgen mit sich selbst auszumachen. Wenn ein Mann dir sein Herz öffnet, dann schenkt er dir etwas sehr Wertvolles: sein Vertrauen.

Auch Männer wünschen sich Unterstützung. Doch um Hilfe zu bitten, empfinden viele als Schwäche. Sie möchten der Fels in der Brandung sein und vergessen dabei manchmal, dass auch ein starker Mensch eine Schulter zum Anlehnen braucht.

Und etwas wird völlig unterschätzt:
Männer lieben ehrliche Wertschätzung. Ein aufrichtiges Kompliment kann einen Mann tagelang begleiten. Sie möchten gesehen werden, nicht nur für das, was sie leisten, sondern für den Menschen, der sie sind.

Ein Mann blüht dort auf, wo er respektiert, angenommen und wertgeschätzt wird. Er möchte nicht perfekt sein müssen. Er möchte wissen, dass er genügt.

Vielleicht ist das größte Geheimnis der Männer gar keines. Hinter ihrer Stärke verbirgt sich oft dieselbe Sehnsucht wie bei uns allen: geliebt zu werden, verstanden zu werden und bei einem Menschen angekommen zu sein, bei dem sie einfach sie selbst sein dürfen.

Denn ein Mann braucht nicht nur Bewunderung.
Er braucht einen sicheren Hafen für sein Herz.
Dort zeigt sich die Seite von ihm, die die Welt nur selten zu sehen bekommt.

✍️🏼 Werner Schrägle


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11 de set. de 2026, 10:31

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Es gibt Menschen, die kommen in dein Leben, ohne dass du ahnst, welche Bedeutung sie irgendwann für dich haben werden.
Am Anfang ist da vielleicht nur ein Gespräch.
Ein Lächeln.
Ein Gefühl, das du selbst noch nicht richtig einordnen kannst.
Und irgendwann merkst du:
Dieser Mensch ist geblieben.
Nicht nur neben dir.
Sondern irgendwo tief in dir.
Wir alle wünschen uns jemanden, bei dem wir nicht ständig stark sein müssen.
Jemanden, vor dem wir unsere Mauern nicht jeden Tag neu hochziehen müssen.
Einen Menschen, der unsere guten Seiten liebt, aber nicht verschwindet, sobald er auch unsere schwierigen kennenlernt.
Denn echte Nähe entsteht nicht dort, wo zwei perfekte Menschen aufeinandertreffen.
Sie entsteht dort, wo zwei unperfekte Menschen irgendwann aufhören, voreinander perfekt sein zu wollen.
Wo man sagen kann:
Das bin ich.
Mit meinen Fehlern.
Mit meiner Vergangenheit.
Mit meinen Ängsten.
Mit den Dingen, über die ich kaum spreche.
Mit den Narben, die niemand sieht.
Und trotzdem bleibt jemand.
Nicht weil er muss.
Sondern weil er dich auch dort noch sieht, wo du selbst manchmal Schwierigkeiten hast, etwas Liebenswertes in dir zu erkennen.
Vielleicht ist genau das eines der schönsten Gefühle überhaupt:
Nicht mehr kämpfen zu müssen, um geliebt zu werden.
Nicht ständig beweisen zu müssen, dass man genug ist.
Sondern irgendwann neben einem Menschen zu sitzen und diese seltene Ruhe zu spüren.
Dieses leise:
Hier darf ich sein.
Natürlich wird nicht jeder Tag schön sein.
Menschen streiten.
Menschen verletzen sich manchmal.
Sie verstehen sich falsch.
Sie tragen ihre Vergangenheit mit in die Gegenwart und wundern sich, warum alte Wunden plötzlich wieder wehtun.
Liebe verhindert das nicht.
Aber vielleicht zeigt sich gerade dort, was sie wirklich bedeutet.
Nicht darin, niemals Probleme zu haben.
Sondern darin, sich nach einem schweren Tag trotzdem wieder anzusehen und nicht zu vergessen, warum man einmal angefangen hat, gemeinsam zu gehen.
Denn am Ende erinnern wir uns nicht daran, ob alles perfekt war.
Wir erinnern uns an die Hand, die unsere gesucht hat, als wir sie gebraucht haben.
An Gespräche mitten in der Nacht.
An dieses eine Lachen, obwohl eigentlich alles gerade viel zu schwer war.
An kleine Momente, die damals völlig gewöhnlich wirkten und irgendwann zu unseren wertvollsten Erinnerungen wurden.
Und vielleicht ist das die Wahrheit über das Leben:
Wir brauchen nicht hundert Menschen, die uns irgendwie mögen.
Manchmal brauchen wir nur einen einzigen, bei dem wir uns nicht verstellen müssen.
Einen Menschen, mit dem wir älter werden dürfen.
Mit dem wir uns verändern dürfen.
Mit dem wir fallen und wieder aufstehen dürfen.
Und wenn du so einen Menschen gefunden hast, dann geh nicht davon aus, dass morgen selbstverständlich noch alles genauso sein wird.
Sag, was du fühlst.
Nimm ihn in den Arm.
Leg das Handy weg.
Schau ihn an.
Denn wir verbringen so viel Zeit damit, auf die großen Momente des Lebens zu warten, dass wir manchmal vergessen:
Vielleicht sitzt einer davon gerade direkt neben uns.
Und vielleicht bedeutet Ankommen am Ende gar nicht, endlich den richtigen Ort gefunden zu haben.
Vielleicht bedeutet es einfach, einen Menschen gefunden zu haben, bei dem dein Herz nicht mehr weiterziehen möchte.

✍️🏼 Christian Muckisch

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Spiritualität der Neuzeit

11 de set. de 2026, 10:31

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So lange schon ist Sie herausgewachsen,
aus den unbequemen Einheitslatschen all derer,
die nur den Weg der Erleuchtung und das Strahlens suchen.

Sie hat sie verlassen, die spätpubertäre Phase,
des Glaubens, nur Licht und Liebe heile die Welt.
Sie hat kristallklar die Machtkämpfe erkannt,
welche um den hellsten Schein geführt werden.

Sie hat die ausgetretenen überbevölkerten Wege,
voller Suchender und Liebe vorspielender Menschen
hinter sich gelassen, ist abgebogen in die Wildnis,
die Unberechenbarkeit und Natürlichkeit des Lebens.

Sie hat erkannt, dass immer Lachen- Liebe- Freude versprühen,
ein Selbstbetrug, Irrweg und Verleugnung des wahren Lebens ist.

Sie bevorzugt die stillen Wege,
meidet die überbevölkerten Gemeinschaftsplätze all derer,
die glauben, immer zu strahlen sei der Sinn des Lebens.

Sie sucht nach den Schatten, der Kühle, der Lautlosigkeit,
zwischen all dem erzwungenen lauten Leuchten.

Sie kann sich an der Dunkelheit des Schweigens erfreuen,
denn hier, nur hier, findet Sie den Sinn des Lebens,
indem Sie sich im tiefsten Inneren selbst erkennt und feiert.

Sie liebt es die Freiheit zu haben,
sich zu lieben oder abzulehnen,
zu schweigen oder zu singen,
zu laufen oder den Stillstand zu zelebrieren,
wissend, nur Sie selbst bestimmt Ihre Geschwindigkeit.

Und so tanzt in den Nächten Ihre Seele,
singend zum Rhythmus der eigenen Schatten,
und führt sich selbst auf diese Weise zu einem Licht,
welches nicht die aufdringliche Gemeinschaft
der sich selbstdarstellenden prahlenden Erleuchtung sucht,
sich jedoch wohlfühlt, umhüllt von der Melodie des eigenen Seins.

Sie braucht Sie nicht, diese Hypes und Must-haves,
der Erleuchtungsjäger.
Sie lehnt sie ab, die aufdringlich lauten Licht- und Liebe Wege.

Die Selbstdarstellung vor anderen, um zu gefallen.
Denn, Sie ist glücklich und herausgewachsen
aus den Schuhen des erzwungenen Happylebens,
hat sich ein kuscheliges Zuhause eingerichtet,
zwischen Ihren eigenen Schatten und dem, was das Leben Sie lehrt.

Sie ist herausgewachsen, aus dem Gefühl, dazugehören zu müssen,
denn es lebt sich so wahrhaft, in dem, was die eigene Seele fühlt.

Sie vermisst es nicht, dieses geballte Egotreiben all jener,
die behaupten, sie Leben- Lieben und Lachen.

Nein, Sie braucht es nicht,
diese Jagd nach den spirituellsten Erlebnissen,
denn Sie trägt nun, die Mokassins, des eigenen Lebensweges.

Sie hat erkannt, dass seelischer Fortschritt sehr persönlich ist,
dass Wachstum in einem selbst geschieht.

Und dass keine singende, tanzende Gemeinschaft,
Ihr so viel Reife bietet, wie der Austausch mit der eigenen Seele,
und das Gehen des ureigensten Weges,
hineinwachsend in bequemen alten Latschen,
geht Sie mitten durch die Lichter und Schatten Ihres Seins...♡..

✍️🏼 Erika Flickinger

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